insideWeekly 02/18Class A at Bristol Motor Speedway
Die Class A hat in Bristol wohl wieder eines der etwas unangenehmeren Rennen erleben dürfen. Zwar gab es 25 Führungswechsel zwischen acht Fahrern, aber leider auch 19 Caution, durch die fast ein Drittel des Rennens hinter dem Pace Car gefahren wurde.
Marc Melcher holte sich, wie beim Saisonauftakt in Michigan, die Pole. Mit etwas Abstand starteten dahinter Kevin Adam, Yves Queisert und Hector Pereira.
Marc dominierte das erste Sechstel des Rennens und wurde erst um Runde 50 von Kevin dauerhaft von P1 verdrängt. Mit der 67. Runde bis in die 107. Runde, war aber erneut Marc am Drücker, bevor zwischen Lap 111 und 167 in erster Linie Robert Schweda den Ton angeben konnte. Danach folgte aber wieder einmal das alte Spiel: Marc vor Kevin.
Im letzten Renndrittel kam dann doch noch mal etwas Schwung in die Sache. Robert übernahm Kevins Platz, während von hinten nun Frank Schichterich zwischenzeitlich auch noch P3 von Kevin übernehmen konnte. Erst mit den letzten 50 Runden hat sich die alte Ordnung wieder hergestellt, die so auch bis zur Zieldurchfahrt halten sollte.
Marc konnte auch das zweite Rennen der Class A gewinnen, dahinter kamen Kevin, Robert und Frank ins Ziel. Ohne Frage führt Marc damit schon jetzt mit einem kleinen Polster die Meisterschaft vor Kevin und Robert an, Mark Kiss konnte sich mit einem sechsten Rang in Bristol auf P4 der Wertung schieben. Bei den Teams liegt ebenso SDC vorne, dahinter World of SimRacing, RSM und iRacers.hu nur durch einen Punkt voneinander getrennt.
Class C at Bristol Motor Speedway
Obwohl Marc Melcher auch hier der Favorit auf die Pole war, konnten sich Markus Fluch und Michael Krafzik noch vor ihn schieben und so die erste Reihe stellen. Im Gegensatz zur Class A sollte es zudem nur vier Cautions über 20 Runden, aber auch nur sieben Führungswechsel zwischen fünf Fahrern geben.
Marc übernahm dennoch nach nur wenigen Runden die Führung und blieb dort auch bis in die 57. Runde. Danach war vorerst Ian Cornish am Drücker, während Marc in der 80. Runde auch P2 an Robert Schweda verlor und schließlich nach einem Unfall in der 90. Runde das Auto ganz abstellte.
Ian konnte von nun an den ersten Platz recht sicher gegen Robert verteidigen und blieb mehr als das halbe Rennen weiter vor ihm. Erst mit der 192. Runde hatte Robert einen Weg an ihm vorbei gefunden und konnte seinerseits diesen Rang verteidigen. Es reichte am Ende, um 0.6 Sekunden vor Ian die Zielflagge zu sehen, so dass Robert seinen ersten Truck Sieg in der VO feiern konnte. Mark Steinicke, Thomas Nolden und Zsolt Bályi komplettierten die Top5.
Robert hat damit zugleich die Meisterschaftsführung knapp vor Roman Mathis übernommen, Zsolt und Mark folgen dahinter. Bei den Teams gibt im Moment noch RSM den Ton an, aber auch hier folgen Sim Racing Asylum und iRacers.hu dicht.