insideWeekly 10/18Class A at Talladega Superspeedway
Alexander Hurst holte sich die Pole zum zweiten und letzten Restrictor Plate Rennen in dieser Saison. Kevin Adam, gestartet von P2, sollte jedoch die meiste Zeit über in Führung liegen.
Bis zur 92. Runde wurde das Rennen jedoch recht überschaubar. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine Caution und das Feld war sehr gesittet unterwegs. Danach war allerdings der Kampf um den Sieg ausgebrochen.
Besonders Björn Reddehase führte seine Linie dabei gerne Mal neben Kevin, bevor er schließlich sogar die Führung inne hatte. Kevin hatte Hector Pereira im Gepäck, doch noch in der letzten Runde schien dieses Draft-Duo die Chance auf den Sieg verspielt zu haben. Carlos Gomiz Sanchez, der Lapper war, konnte seinen Lanzmännern aber noch unter die Arme greifen und schließlich die Linie stabilisieren. Noch in der letzten Runde entschied dies über Sieg und Niederlage, wodurch Kevin schließlich vor Hector und Björn zum Sieg fahren konnte.
Ein Erfolg, der besonders wichtig war. Marc Melcher hatte nicht am Rennen teilgenommen und so 32 Punkte seines Vorsprungs verloren. Jetzt trennen die beiden nur noch 19 Punkte und plötzlich ist auch in der Class A wieder ein ernsthafter Kampf um den Titel entstanden. Jetzt liegt es an Kevin auf dieser Welle weiter zu reiten, um den Abstand komplett zu schließen.
Class C at Talladega Superspeedway
Bei den Trucks ergab sich ein völlig anderes Bild. Die Outside-Line war hier deutlich besser und zugleich unterbrachen gleich drei Cautions das Rennen. Insgesamt konnten dadurch elf Fahrer bei 33 Führungswechsel den ersten Platz einmal einnehmen. Bis jetzt Saisonrekord aller Serien.
Gleichzeitig spielte sich auch hier in den letzten Runden ein Krimi ab, der im Gegensatz zur Class A aber nicht durch eine späte Caution ausgelöst wurde. 41 Runden vor Schluss kam es zum letzten Restart, der Tank sollte jedoch nur 40 Runden reichen. Andreas Topp und Mark Kiss haben dabei in den letzten Momenten die Führung eingenommen, sind aber beide noch kurz vor dem Ziel für einen Splash an die Pits gekommen. Ein paar vereinzelte Fahrer hofften jedoch auf ein Wunder und versuchten mit zu wenig Sprit durchfahren zu können.
Die Rechnung ging bei keinem der Fahrer auf und so fielen sie wie die Fliegen, einer nach dem anderen. Kaum war die Freude auf den greifbaren Sieg nahe, rollte man nur noch langsam um den Kurs.
Mark Kiss und Maik Steinicke waren jedoch Sprit holen und kamen so mit riesigen Schritten von hinten. Mark übernahm vor dem Tri-Oval die Führung, Maik griff nun jedoch an und konnte noch auf den letzten Metern überholen. Am Ende siegte er so um .027 Sekunden. In der Fahrerwertung konnte Maik damit seine Führung nun auf 20 Punkte ausbauen.