insideDaily 107/18Sling Shot - Aitor Sintes Galindo (25 Jahre, Spanien)
Letztes Mal haben wir uns mit Michael Krafzik den Fahrer mit den meisten Rennen in 2018 angeschaut, dieses Mal wollen wir gucken, welcher Rookie von 2018 die meisten Starts hatte: Aitor Sintes Galindo.
Aitor stammt aus Menorca und hat erst 2018 so richtig bei iRacing zugeschlagen. Dabei konnte er in jeder der vier iR-Kategorien mindestens ein Rennen gewinnen. Darunter ein Sieg in Dirt Road, einer in Dirt Oval, zehn in Road und sechs im Oval. Doch Dirt war mit insgesamt elf Starts eher weniger sein Bereich. Im Road hat er 136 Starts gehabt, im Oval sogar 148. Insgesamt ist er dabei sogar in jedem dritten Rennen in den Top5 gelandet. Sein Hobby: Das Geräusch eines Schlagschraubers imitieren, wie er eine Mutter von einem Stock Car Reifen entfernt.
Doch kommen wir zur VO. In der ersten Saison war er noch als Rookie in der Liga gelistet und startete in allen vier Serien der Liga. In der Class A verpasste er dabei drei Rennen mehr, als der Rookie der Saison und wurde mit P15 nur zweiter dieser Wertung. In der Class B war er nur die halbe Meisterschaft anwesend, konnte aber dennoch dritter der Rookies und insgesamt 17. werden. Bei den Trucks reichte eine vergleichbare Teilnahme dagegen nur für den 20. Gesamtrang und sechsten Platz der Rookie-Wertung. Die Class D hatte hingegen ihr Comeback, so dass fast jeder Rookie war. Hier war er jedoch fast immer anwesend und schnappte sich somit den siebten Gesamtrang.
Die zweite Jahreshälfte lief deutlich besser und Aitor sammelte nun etliche Top5-Ergebnisse und in der Class D auf dem Lucas Oil Raceway seinen ersten VO-Sieg. Eine Pole fehlt ihm jedoch immer noch. Obwohl er in der Class A nun zwei Rennen mehr absolviert hat, konnte er sich mit der starken Konkurrenz dennoch nur auf Rang 14 verbessern. In der Class B reichte es dagegen zum zehnten Platz mit mehr als jedem zweiten Rennen in den Top10. In der Truck Series hat er sich aber weiter etwas schwer getan, konnte sich aber auf den 13. Rang verbessern. In der Class D hat er aber erneut die wenigsten Rennen gefehlt und konnte so zu einem stolzen zweiten Rang der Wertung fahren.
Von 49 Starfpunkten über die erste Jahreshälfte, konnte er sich am Ende immerhin auf 32 steigern. Dennoch ist besonders diese Leistung noch ausbaufähig. Wenn Aitor weiter daran arbeitet, sollte er auch in der A, B und C erneut einen Sprung nach vorne schaffen. Die regelmäßigen Top5 und Top10 Rennen reichen hier sonst nicht mehr aus, wenn das Konto für Strafpunkte nicht sinkt.