insideWeekly 01/19Saisonrückblick Class D 2018-2
Die Class D hat leider vorerst ihre letzte Saison erlebt, da diese Nische in der Nische 'Sim Racing' wohl zu klein war. So konnte auch Thomas Nolden mit allen sieben Rennen innerhalb der Top4 nur zum dritten Rang der Meisterschaft fahren. Es war für ihn die erste Class D Saison innerhalb der VO, in der ihm kein Sieg gelang, sondern in New Smyrna einzig eine Pole.
Sechs Punkte vor ihm lag Aitor Sintes Galindo. Der Spanier fehlte zwar bei einem Rennen und war einmal nicht in den Top5, doch dafür holte er sich den Sieg auf dem Lucas Oil Raceway und konnte somit zu P2 der Gesamtwertung fahren.
Der erste Platz geht zugleich an den Rookie der Saison: Michael Horwath. Bereits in den ersten beiden Rennen holte er sich Pole und Sieg, so dass auch das verpasste dritte Saisonrennen kein Problem darstellen sollte. Es folgten ein dritter und ein zweiter Platz, sowie zwei weitere Siege zum Saisonabschluss. Michael holte sich so mit 21 Punkten Vorsprung recht ungefährdet den Titel.
Michael Krafzik und Andreas Topp machten dagegen den Kampf um den vierten Rang bis zum letzten Rennen spannend. Andreas hatte dabei jedoch das nachsehen und lag am Ende nur zwei Zähler hinter Michael. Dafür schnappte sich Andreas den Sieg in der Fairplay Wertung. Er blieb, wie Aitor und Michael H., völlig straffrei, da aber seine Konkurrenten ein Rennen verpasst haben, absolvierte er mit 905 Runden die meisten Umdrehungen.
In der Teamwertung ist Michael H. für kein Team angetreten, so dass hier Hotlap Racing den Titel um 15 Punkte vor X-treme Motorsports einfahren konnte. iRacers.hu schnappte sich abgeschlagen den dritten Rang.
Mit 14 Fahrern und fünf Teams hat die Class D das Schlusslicht der VO dargestellt. Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass die Serie im Schnitt nur eine halbe Meile pro Runde hat. Wären alle 14 Fahrer gleichzeitig angetreten, hätte man wohl eine sehr volle Strecke gehabt, doch leider waren es am Ende eher eine Hand voll Fahrzeuge pro Rennen.
In 1025 Runden wurden übrigens nur 529 Runden absolviert, was einen Schnitt von 0,51 Meilen pro Runde macht. Doch eine Bestmarke hat die Serie: Nur 29 Runden wurden in 6 Cautions absolviert, wodurch es im Schnitt nicht einmal eine Caution pro Rennen gab. Dennoch haben pro Rennen nur 2,4 Fahrer die Führung gesehen, was 1,7 Führungswechsel pro Rennen ergibt.
Im Schnitt haben die Rennen knapp über sieben Starter gesehen, nachdem bei den letzten zwei Rennen aber nur noch fünf anwesend waren, wurde die Notbremse gezogen und die Serie vorerst auf Eis gelegt.