insideDaily 25/19Lost Tracks - Daytona Beach Road Course
Wie bereits am Sonntag angesprochen, so liegt der Ursprung des Daytona Int. Speedway im alten Daytona Beach Road Course. Darüber hinaus war es auch der Grundstein der NASCAR.
Bereits seit 1902 ist man direkt am Strand die Rennen gefahren. Man startete dabei direkt auf dem Highway neben dem Strand, an der Stelle, wo heute das 'Racings North Turn' Restaurant steht. Für zwei Meilen ging es ab dort parallel zum Strand, wo eine 90 Grad Kurve auf den Sand führte. Ab dort ging es wieder zwei Meilen gerade aus zurück zum Startpunkt. Die Strecke bekamt damit eine Länge von 4.2 Meilen.
In den Anfangstagen wurde jedoch nur auf dem Sand am Strand gefahren, da hier die perfekten Bedingungen für hohe Geschwindigkeiten herrschten. Der Untergrund war völlig eben und damit besser geeignet, als jede Straße, die es Anfang des 20. Jahrhunderts gab. Erst 1936 wurde von Sig Haugdahl die Rennstrecke 'konzipiert'. Die zwei Kurven waren jedoch noch nicht für das Rennen geeignet und eher unbefahrbar. Das Rennergebnis wurde am Ende mehrfach angefochten und nie wirklich offiziell. Bill France, Sr., der später für den Daytona Int. Speedway verantwortlich war, wurde übrigens inoffiziell fünfter.
Zwei Jahre später kümmerte sich bereits France, Sr. um die Austragung des Rennens und nun waren auch die Kurven für eine Rennstrecke geeignet. Im ersten Rennen wurde er zweiter, das Labor Day Rennen, das heute in Charlotte ausgetragen wird, konnte er dagegen gewinnen.
Da zu dieser Zeit die Promoter auch gerne noch sich mit den Zuschauereinnahmen aus dem Staub machten und die Preisgelder nicht auszahlten, wollte France, Sr. nach den ersten Jahren bereits die NASCAR gründen, durch den zweiten Weltkrieg kam es jedoch erst 1947 im Streamline Hotel in Daytona Beach dazu. Seit dem 21. Februar 1948 gab es damit offiziell die NASCAR.
Wenig später kam mit dem Rennen in Darlington ein wichtigeres Rennen im Kalender, so dass France, Sr. eine permanente Rennstrecke in Daytona bauen wollte. Diese sollte mit dem 500 zum einen wieder das wichtigste Rennen zum 'Geburtsort' der NASCAR holen und gleichzeitig Werbung für die aufstrebende Rennserie machen.
Während man ab 1959 im heutigen Oval fuhr, wurde der Strand bis 1961 weiter als Drag Strip genutzt. Hier wurden in etlichen Serien weiter Rekorde für die stehende und fliegende Meile aufgestellt. Der 1960 Chrysler 300F Special hatte am Ende die sechs schnellsten Zeiten in den Sand 'brennen' können.