insideWeekly 06/19Class A @ Daytona Int. Speedway
Zum VO Daytona 500 sollte es diesmal mit 40 Fahrern ein komplett volles Feld geben. Doch vorab die gute Nachricht, die sich schon über die letzten Jahre angedeutet hat: Auch mit so vielen Fahrern ist jedem bewusst, wie lang das Rennen ist und dass man mit Köpfchen fahren muss. Daher wurden es erneut nur vier Cautions, darunter auch eine, die einem Ghost Contact zugeschrieben wird.
Nun aber zum eigentlichen, dem Rennen: Marc Melcher konnte von der ersten Position aus zum Start fahren, dahinter folgten Maik Steinicke, Alexander Abraham, Robert Schweda und Yves Queisert. Während nun Maik und besonders Robert ihre Chancen nutzten, um die Führung zu übernehmen, arbeite sich David Zapata vom achten Startplatz aus sogar kurzzeitig bis auf P1 vor. Innerhalb der ersten 40 Runden sollte es dennoch weiter Robert bleiben, der das Geschehen kontrollieren konnte und dementsprechend am ehesten auf dem ersten Rang zu finden war.
Yves, der alte SSW-Fuchs, schaffte es dennoch durch die Pitstops an ihm vorbei und gleichzeitig sich so in der Führung zu festigen, dass er bis zur 159. Runde nur mit kleineren Unterbrechungen Leadlaps sammeln konnte. Erst mit dem letzten Pitstop, gut 40 Runden vor Schluss, kam es wieder zur Kehrtwende. Robert schnappte sich wieder P1, während nun auch Björn Reddehase sich nach ein paar Runden hinter ihm auf P2 einfinden konnte. Auch Maik und Marian Hensel schafften es in den folgenden Runden vor Yves zu kommen, dessen Siegchancen damit immer kleiner wurden.
Am Ende sollte es keinen erfolgreichen Angriff mehr auf Robert geben, so dass dieser nicht nur seinen ersten Sieg in Daytona einfahren konnte, sondern auch um .339 Sekunden sein erstes 500 gewinnen konnte. Björn Reddehase wurde zweiter, gefolgt von Maik Steinicke, Marian Hensel und Yves Queisert. Letzterer holte sich mit 116 Leadlaps die meisten Führungs-Meilen des Rennens. Marc Melcher und Kevin Adam, die letztes Jahr um den Titel fahren konnten, haben beide nicht das Ziel sehen können und gehörten zu den elf ausgeschiedenen Fahrern.
RSM führt mit dem Sieg die Meisterschaft an, dicht gefolgt von den Wild Boyz, ICS, HLR und X-treme.
Class B @ Darlington Raceway
In der Class B kam es hingegen zu einer unerwarteten Wendung. Der Einbruch der Dunkelheit hat leider Fahrer und Offizielle überrascht. Da leider auch in Darlington die Stromrechnung nicht bezahlt wurde, blieb das erhoffte Flutlicht aus und die letzten Runden mussten hinter dem Pace Car in völliger Dunkelheit gefahren werden.
Eine Wertung des Rennens war nicht möglich, so dass eine Wiederholung im Juni ansteht. Seitens der VO wurde bereits reagiert und es werden mögliche Schritte besprochen, die im Fall der Wiederholung eines solchen Problems eingeleitet werden können.