insideWeekly 27/19Class B 2019-1 Saisonrückblick
Die zehnte Class B Saison der VO ist in den Büchern und wir haben auch hier insbesondere die Top5, den besten Rookie, den Fairplay-Award Gewinner und die Teamwertung angeschaut.
Der fünfte Rang sollte am Ende an Marc Melcher gehen, der zwar in jedem seiner Rennen in den Top10 war und fünf Siege verbuchen konnte, jedoch vom Rennbetrieb ausgeschlossen wurde. Den dritten Rang teilen sich, mit 23 Punkten Rückstand auf den Leader, gleich zwei Fahrer. Gabriel Stöhr wurde mit neun Top10 und sechs Top5 Ergebnissen in neun Rennen punktegleich mit Maik Steinicke gewertet. Maik war dagegen in allen elf Rennen dabei, aber nur acht Mal in den Top10 und nur drei Mal in den Top5. Zu einem Sieg reichte es bei beiden nicht, während Bernd Schmidt auf P10 gerade einmal drittbester Rookie wurde, aber den Saisonauftakt in Daytona für sich entscheiden konnte.
Dass die Class B Saison sehr eng war, zeigte auch Jeroen Anema. Er wurde nicht nur bester Rookie, sondern konnte sich um nur einen einzigen Punkte auch den zweiten Platz der Meisterschaft sichern. In seinen zehn Rennen waren alle 7 Top10 Ergebnisse nicht schlechter als P4 und zudem siegte er sogar in Charlotte.
Der Titel ging jedoch, wie auch in der Class C, an Ian Cornish. Der Engländer holte sich bei zehn Starts nicht nur acht Top10 und fünf Top5 Ergebnisse, sondern auch vier Siege. Damit konnte er um 22 Punkte die Meisterschaft gewinnen.
Die Teamwertung ging dagegen an Rising Star Motorsports, die um gerade einmal acht Punkte vor X-treme Motorsports sich den Titel sichern konnten. iRacers.hu folgte 19 Punkte dahinter, ICS Racing und Wild Boyz Motorsports komplettierten die Top5.
Aber auch im Kampf um den Fairplay Award waren so einige Kandidaten bis zum Schluss im Rennen. Stolze 13 Fahrer haben sich die gesamte Saison über nichts zu Schulden kommen lassen, vier davon waren in jedem Rennen dabei. Maik Steinicke konnte dabei acht Runden mehr absolvieren, als Michael Krafzik, und schnappte sich so den Titel. Aber auch Mark Kiss und Zsolt Balyi konnten elf Rennen ohne Strafe absolvieren.
Und noch etwas Statistik: Am Ende sind 49 Fahrer aus 18 Teams am Start gewesen, 35 davon haben mehr als zwei Rennstarts erlebt. Im Schnitt sind damit knapp 26 Fahrer pro Rennen dabei gewesen und haben damit eine gut besuchte Serie gebildet. Dazu gab es gerade einmal 2,5 Cautions pro Rennen, vier Rennen waren sogar komplett grün. Gleichzeitig gab es aber auch durchschnittlich knapp acht Führungswechsel unter fünf verschiedenen Fahrern pro Rennen. In den elf Rennen durften zudem vier verschiedene Fahrer zum Sieg fahren. Die Class B hat somit durch ein gut besuchtes und vor allem faires und sauberes Feld präsentieren können. Wir hoffen, ihr seid auch 2019-2 alle wieder dabei!