insideDaily 186/19Track Spotting - Dover International Speedway
Im Gegensatz zu den Strecken, die wir in den vergangenen Wochen vorgestellt haben, hat die 'Monster Mile' in Dover nur ein einziges Layout. Seit der Eröffnung 1969 wurden hier jährlich mindestens zwei Rennen der NASCAR ausgetragen, während man 1995 von Asphalt zu Beton wechselte. Obwohl der Zuschauerdrang teilweise bis zu 135.000 Sitzplätze benötigte, hat man auch hier mittlerweile die Tribünen auf nur noch 85.000 Plätze reduziert.
Doch bevor das Downsizing an den Ovalen angesagt war, wurde 2004 die 'Monster Bridge' gebaut, eine Glaskonstruktion über T3, die 56 Sitzplätze und einen einmaligen Blick auf eine Rennstrecke bietet.
Vier Jahre später, 2008, ist zudem im Rahmen des 'Monster Makeover' die riesige Statue von 'Miles the Monster', dem Maskottchen der Strecke, entstanden. Seit dem hat 'Miles' ein Replica eines echten Stock Cars in der Hand, wobei man mittlerweile mit der realen Fahrzeugbreite an die Grenzen der Hand und der Halterung in der Hand gelangt ist.
Ebenso bekommt auch der Sieger des Rennens einen 'kleinen Miles' mit einem Die-Cast seines eigenen Rennwagens in der Hand. Hierfür ist man extra mit FedEx einen Deal eingegangen, um möglichst immer das richtige Modell nach dem Rennen 'geliefert' zu bekommen.
Sportlich hat man sich seit nun fast 50 Jahren ebenso fast ausschließlich auf die NASCAR konzentriert. So wurden zu Beginn sogar Rennen aus anderen Rennserien abgesagt, während die IndyCar Series nur zwei Mal an die Strecke gekommen ist. Jimmie Johnson hat dabei in 97 Rennen mit elf Siegen die meisten Erfolge verbuchen können.
Die VO hat immerhin schon über 70 Rennen auf dem Kurs in Delaware ausgetragen, bei denen Volker Hackmann mit 10 Poles in 10 Rennen so oft die Rennen von ganz vorne beginnen konnte, wie kein anderer. Und das obwohl sein letzter Start nun schon über 10 Jahre her ist. Acht Mal war er dabei auch am Ende des Rennens in der Victory Lane.